Psychotherapie passiert, wenn zwei Profis miteinander reden. Der Klient ist der Profi für sein Denken, Fühlen und Handeln, der Psychotherapeut für die Einordnung und das Spiegeln.

Meine psychotherapeutische Weiterbildung erfolgte auf dem Gebiet der Tiefenpsychologie, was ein an die Psychoanalyse angelehntes Verfahren darstellt. Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie gilt es, Konflikte bewusst zu machen und zu bearbeiten.

Realistischerweise halten sich die meisten Therapeuten nicht strikt an ein Verfahren, sondern wenden auch Elemente aus anderen Therapiebereichen an. Dies wird dann als „Integrative Psychotherapie“ bezeichnet. Ich nutze zum Beispiel meine Weiterbildung in der dialektisch-behavioralen Therapie nach M. Linehan, um Achtsamkeit und Stimmungsregulation zu fördern.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Psychotherapie ist, dass die Chemie zwischen Klient und Therapeut stimmt.